Tolle Projekte: die Gemüseackerdemie

Das Projekt GemüseAckerdemie möchte das Bewusstsein für die Bedeutung von Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft stärken. Es möchte mehr Wissen über Naturzusammenhänge, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft verbreiten sowie eine gesunde Ernährungsweise und nachhaltigen Konsum fördern. Dieses Jahr machen acht Schulen und ein Kindergarten bei der GemüseAckerdemie mit. Das sind rund 350 Kinder und ihre Lehrpersonen, die zusammen über 500 Quadratmeter Acker bewirtschaften. Tolle Sache!
Im Rahmen des Newsletters werden jeweils aktuelle Rezepte sowie Tipps rund ums Thema Gemüsegarten verschickt. Im Mai-Newsletter wurde der Tigerschnegel, unser nachtaktiver Gartennützling, porträtiert:

Link zum Tigerschnegel-Porträt (Mai-Newsletter).

Frühlingsboten am Bachufer

Auf Sand- und Kiesbänken an Flussufern sieht man im März die fein rötlich leuchtenden Blüten der Gemeinen Pestwurz. Die Blüten sind bei früh fliegenden Schmetterlingen wie dem Zitronenfalter beliebt. Die Anfangs kleinen Blüten der Gemeinen Pestwurz können sich bis zur Fruchtzeit auf nahezu einen Meter verlängern. Erst nach dem Blühen erscheinen die Blätter der Pflanze, welche bis über 60cm breit sind und ganze Bach- und Flussufer bedecken. Ihr kleiner gelber Verwandter ist der Huflattich, der kurz nach der Schneeschmelze an vielen Pionierstandorten auffällig gelb blüht.

Anlass im Naturmuseum St.Gallen: entomo.ch 2019

Interessante Tagungen und Fortbildungen zu naturwissenschaftlichen Themen sind für OstschweizerInnen meist mit einer weiten Anreise verbunden. Nicht so am 1./2. März 2019: Die Jahrestagung der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft (SEG) gastiert dieses Jahr in St.Gallen. Es erwarten uns viele spannende Vorträge mit den neusten wissenschaftlichen Resultaten. Das detaillierte Programm und die Anmeldung finden Sie unter:

entomo.ch 2019

Exkursion Heuschrecken kennen lernen am 18.August 2018

Im Rahmen seines jährlichen Weiterbildungsprogramms führe ich für den Appenzeller Vogelschutz eine Exkursion zum Kennenlernen unserer heimischen Heuschrecken durch.
Die Exkursion findet nur bei schönem Wetter in Gais AR statt.
Sa, 18.August 13.50 – 17.00.
Treffpunkt: Gemeindehaus Gais (Fahrgemeinschaften). Die Exkursion ist gratis und für alle Interessierten offen. Bitte anmelden bis 16.08.2018 bei Fabia Knechtle Glogger (079 251 36 26, naturmanagement@knechtleglogger.ch) oder H.W. Krüsi (079 426 46 62).

Der Glögglifrosch – ein heimliches Tier

Die Geburtshelferkröte ist eine stark gefährdete Amphibienart. Sie wird bei uns auch Glögglifrosch genannt. In warmen Mainächten ertönt ihr Gesang wie entferntes Glockenläuten. Sie zu sehen erfordert etwas Glück, Geduld und ist etwas für Nachtschwärmer. Häufig kann man ihr Rufen zwar hören, aber sie verstecken sich Ritzen und kleinen Höhlen von Steinmauern, -haufen oder Holzstrukturen und ziehen sich bei Annäherung rasch zurück. Ihr Name verdankt die nur 3.5 – 5 cm grosse Kröte mit den goldenen Augen dem Verhalten der Männchen. Sie tragen die Laichschnüre um ihre Beine gewickelt mit sich herum und warten in einem unterirdischen Versteck, bis die Eier reif sind. Erst dann bringen sie den Laich zu geeigneten Gewässern, wo die Larven schlüpfen. Häufig überwintern diese dort, bevor sie ihre Metamorphose abschliessen.