Online-Vortrag Gärtnern ohne Gift

In der Landwirtschaft, aber auch im öffentlichen Raum und in Privatgärten werden tonnenweise Pestizide angewendet. Viele davon mit verheerenden Folgen für Tiere, Böden und Wasser. Das Thema ist gerade auch in Anbetracht der bevorstehenden Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide hochaktuell. Aufgrund der Situation findet der Vortrag leider nicht wie geplant live im Speicher AR statt, sondern online auf Zoom. Ich gebe einen Überblick über die Gesamtproblematik: was sind Pestizide überhaupt? Wo ist die Abgrenzung zu biologischen Pflanzenschutzmitteln? Anschliessend erfahren Sie Tipps und Tricks, wie Gärtnern mit natürlichen Hilfsmitteln möglich ist. Mit farbigen Bildern eines lebendigen, vielfältigen Gartenjahres werden Sie gluschtig gemacht für das Gärtnern im kommenden Frühjahr!

Der Vortrag kann hier nachgeschaut werden >>>>

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Du beschäftigst Dich mit dem Klimawandel, mit wissenschaftlichen Fakten und mit Ideen, wie Du die Welt mit Deinem Verhalten positiv verändern kannst? Dann empfehle ich den neuen Podcast aus Basel:

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Warum Artenreichtum auch an schattigen Standorten wichtig ist

Beim Pflanzen und Aufwertungen von Fecken, Ufergehölzen und Waldrändern wird als wichtiger Faktor für das ökologische Potenzial die Besonnung des Standorts herangezogen. Schattige Standorte werden daher oft gar nicht aufgewertet und beinahe als „ökologisch wertlos“ abgestempelt. Dass aber genau auch solche Standorte ihre wichtige Funktion für spezialisierte Arten erfüllen, zeigt das Beispiel des Kleinen Eisvogels (Limenitis camilla). Die Raupen dieser Tagfalterart fressen und entwickeln sich vorwiegend auf der Roten Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), ein kleiner, feiner Strauch mit roten Beeren. Der Tagfalter nutzt für die Eiablage jedoch keinesfalls gut besonnte Standorte. Vielmehr sucht er schattige, luftfeuchte Lagen aus, welche nicht weit weg von den Flugorten der Falter sind. Die Art ist z.B. entlang von Bächen und auf Waldlichtungen anzutreffen, wo die Raupenfutterpflanze, aber auch ein Nektarangebot für die Tagfalter vorhanden sind.

Der wunderbare Geruch eines Platzregens im Sommer…

…heisst Petrichor.